Solar­park Georgs­dorf

Inbetriebnahme: 2011
Fläche: 60 ha
Leistung: 25 MW

Details Solar­park Georgs­dorf

Der Solar­park Georgs­dorf wird von der JUWI GmbH betrie­ben und befin­det sich in Nie­der­sa­chen, nahe der nie­der­län­di­schen Gren­ze und cir­ca zwei Kilo­me­ter nörd­lich vom gleich­na­mi­gen Ort.

Die Anla­ge befin­det sich auf einer ehe­ma­li­gen Torf­ab­bau­flä­che und ist von Moo­ren umge­ben.

Die abge­torf­te Gebiet ähnel­te einer Mond­land­schaft. Seit­dem der Solar­park errich­tet wur­de, wird die Flä­che exten­siv ohne den Ein­satz von Pes­ti­zi­den und Dün­ger bewirt­schaf­tet. Die Mahd im Solar­park wird beson­ders scho­nend durch 400 Horn­lo­se Heid­schnu­cken durch­ge­führt. Die­se Sor­te Scha­fe ist an fech­te Moor- und Hei­de­land­schaf­ten ange­passt und damit ide­al für die Pfle­ge des Bodens im Solar­park Georgs­dorf geeig­net. Gro­ße Tei­le der Anla­ge sind wie­der­vernässt. Dadurch konn­ten sich die für Moo­re typi­sche Flo­ra wie­der aus­brei­ten. Woll­gras, Moor­wei­den und Moor­bir­ken befin­den sich nun wie­der auf dem Gebiet. Aber auch Amphi­bi­en und Insek­ten pro­fi­tie­ren von dem vie­len Pfüt­zen und Tüm­peln inner­halb des Solar­parks.

Juwi hat beim Solar­park Georgs­dorf auf beson­ders gro­ße Rei­hen­ab­stän­de gesetzt. Dadurch kann Regen­was­ser bes­ser ver­si­ckern und es aus­rei­chend Son­ne auf die Zwi­schen­strei­fen, damit sich Arten­viel­falt dort ent­wi­ckeln kann.

Im Rah­men unse­rer Stu­die zur Bio­di­ver­si­tät in Solar­parks unter­su­chen wir in Georgs­dorf:

  • Pflan­zen
  • Heu­schre­cken
  • Tag­fal­ter
  • Libel­len
  • Amphi­bi­en
  • Rep­ti­li­en
  • Vögel
  • Fle­der­mäu­se

Mehr Infor­ma­tio­nen zum Solar­park Georgs­dorf fin­den Sie auf der Sei­te der JUWI GmbH:
https://www.juwi.de/aktuelles/blog/artikel/georgsdorf-artenvielfalt-im-pv-park